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DIE THEATERWELT BERLINS -
Die
Theatergeschichte Berlins ist, im Gegensatz zu anderen westeuropŠischen
Metropolen, nur 250 Jahre alt. Das bis weit ins achtzehnte Jahrhundert
hineinreichende nationale Theaterelend hat Gotthold Ephraim Lessig so beschrieben:
Wir haben kein Theater. Wir haben keine Schauspieler. Wir haben keine
Zuhšrer. Allerdings gab es damals
keine eigenstŠndige Dramatik, kein stehendes Nationaltheater und nur eine
unzureichend entwickelte Schauspielkunst. Erst rund um 1750 hat gradueller
Aufstieg Berlins zu einem Zentrum der BŸhnekunst angefangen. Davor war die
Stadt nur eine Station fŸr die durch das Land ziehenden Wandertruppen. Die
theatralische Szene wurde seinerzeit nur um die regelmŠβigen
SchulauffŸhrungen an stŠdtischen Gymnasien ergŠnzt.
Heutzutage
hat Berlin eine lebendige und vielfarbige Theaterszene. Keine andere Stadt
Deutschlands hat in den letzten zehn oder zwšlf Jahren so viele Theater leben
und sterben gesehen. Wenn es um Schauspielkunst geht, versorgt Berlin das ganze
Jahr ein hohes Niveau. Dazu tragen traditionelle (z. B.: Deutsches Theater
Berlin) so wohl als auch progressive (z.B.: Berliner Ensemble) BŸhnen bei. Zum
dynamischen Theaterleben gehšren hier auch Dutzende kleiner SpielstŠtten, in
denen sich vor allem junge Ensembles mit groβem Enthusiasmus und kleinem
Budget um originelle oder einfach lustige AuffŸhrungen bemŸhen. In Berlin kann
jeder etwas fŸr sich finden. Die TheaterbŸhne ist hier wirklich erstklassig.
Verlangen Sie nach groβen Opern, aufwŠndigen Musicals oder guten
musikalisch-literarischen Abenden? Kommen Sie nach Berlin!
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